Workshops/Termine

Abenteuer erleben

Eine handlungs- und erlebnisorientierte Didaktik findet in keinem Buch statt: Sie wird erlebt. Die Workshops, Seminare, interaktive Vorträge und Fortbildungen richten sich an Lehrer, Pädagogen und Didaktiker, die das Abenteuer für sich und ihre Lernenden suchen.

Der Blick ins Schülergesicht
Dienstag, 3. Juli 2018, Universität Freiburg

Der Lernende enetscheidet, was gelehrt wurde.

„Mathematik als Abenteuer“ lautete vor fast sechs Jahren mein Antrittsthema im didaktischen Seminar. Mit meinem letzten Vortrag ziehe ich didaktische Bilanz und zeige die aus meiner Sicht wichtigsten Modelle und zentralsten Vorgehensweisen der hier in der Eckerstraße/Ernst-Zermelo-Str. 1 gelebten konstruktivistisch-systemischen Didaktik auf, die direkt dem Schüler ins Gesicht blickt.

Die Veranstaltung beginnt am 3. Juli 18 um 19:30 Uhr im Raum 404 in der Ernst-Zermelo-Str.1. Es wird didaktischen Wein geben.

„Das brauche ich nicht zu lernen, das habe ich erlebt!“
Festvortrag am Freitag, 13. Juli 2018, Universität Freiburg

Die Didaktik der Mathematik der Uni Freiburg setzt in Vorlesungen oder Seminararen auf das subjektive Erlebnis: Symmetrie wird erlebt, mit Erbsen und Zahnstochern die Geometrie "begriffen", das Koordinatensystem wird zum Spielfeld, der Bierschaum auf exponentielles Wachstum untersucht und Mittelpunkte von Kreisen "Jenseits des Klassenzimmers" konstruiert. Mit Bildern und einer interaktiven Übung erleben die Zuhörenden, wie unterschiedlich Wissenskonstruktionen zu ein und demselben Wissengebiet sind.

Die Vortrag findet im Rahmen des "Fakultätsfestes und der Abschlussfeier 2018" im großen Hörsaal Physik in der Hermann-Herder-Str. 3a in Freiburg statt. Beginn ist 15 Uhr.

Robotik als Abenteuer - fünf dreitägige Workshops

für Kinder und Jugendliche,
für Lehrer und Referendare
für Interessierte ab 60+

MINT steht für die Vernetzung von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Robotik umfasst als aktuelles Thema interaktiv alle vier Bereiche. In allen Veranstaltungen wird zuerst ein Roboter zusammengesetzt, der anschließend mit einer grafischen, kindgerechten Software programmiert wird.

Alle dreitägigen Workshops finden an der Albert-Ludwigs- Universität Freiburg in der Abteilung für Didaktik der Mathematik in der Eckerstraße 1 statt.

Die Kurse gehen jeweils über ein Wochenende und können nur als Ganzes besucht werden. Konkrete Inhalte, Termine sowie die Gebühr für die unterschiedlichen Kurse entnehmen Sie bitte den einzelnen Ausschreibungstexten der Workshopleitung.

Zielgruppen und Termine:

  • 5. und 6. Klasse
    Fr., 23. Feb. bis So., 25. Feb. 2018, max. 10 Teilnehmer

  • 9. und 10. Klasse
    Fr., 6. April bis So., 8. April 2018, max. 10 Teilnehmer

  • 60 +
    Fr., 20. April bis So., 22. April 2018, max. 10 Teilnehmer

  • 3. und 4. Klasse
    Fr., 13. Juli bis So., 15. Juli 2018, max. 10 Teilnehmer

  • Lehrerfortbildung - MINT unterrichten,
    Fr., 2. März bis So., 4 März 2018, max. 10 Teilnehmer

Weitere Informationen

Hier finden Sie Informationen zu den Workshops.
Hier finden Sie die Informationen zu der Lehrerfortbildung.

Anmeldung über die Seite der Didaktik der Mathematik (Uni Freiburg).

Glückliches Referendariat
Ein reformiertes Referendariat für angehende Lehrer
Beginn September 2018

Ein reformiertes Referendariat. Informationen für Glückliche Referendare und Schulen, die an einem reformpäd. Nachwuchs interessiert sind.

Hier geht es zur Homepage der Lernzukunft e.V.

Ausbildung ist eine prägende Zeit im Leben, weil mit dem Lernen immer auch die damit verbundenen Gefühle mitgelernt werden. Deshalb soll diese Phase eine gute Zeit sein, in der der Lernende sich ganzheitlich und in seiner Selbstwirksamkeit erlebt.

Glücklicher Referendar werden.

"Eintrittskarte" für Mitgestalter

Für Schulen: Reformpäd. Nachwuchs - Seminarschule werden.

20 Jahre SINUS, Fibonacci und DELTAplus
Mittwoch, 10. Oktober 2018, Universität Regensburg

Vortrag: Unterricht ist Kommunikation. Der Schüler entscheidet, was gelehrt wurde.

An die Stelle des Trichters rückt die Lernumgebung, an die Stelle eines abbildenden Lernverständnisses das Erleben, welches zur Grundlage des Unterrichtens wird. Wie bei allen SINUS- FIBONACCI und DELTA-veranstaltungen ist Fachwissenschaft mit dem Mensch verschränkt. Die Form, die Ästhetik rückt mit der Sache in den Vordergrund. Das „Was“ wächst mit dem „Wie“.

Workshop (1,5 Stunden): Mathematik als Abenteuer

Unterricht ist kein „Machwerk“ des Lehrers sondern geschieht. Der Lehrer wird zum Spielleiter, er gestaltet die Kommunikation. Am Beispiel von linearen Gleichungen wird in eine systemisch-konstruktivistische Sichtweise interaktiv eingeführt. Eine innere Binnendifferenzierung wird durch Aufstellungsarbeit erreicht.

Hier geht es zum Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München.

Physik als Abenteuer
Samstag, 20. Oktober 2018 in Stuttgart

Wissen, das handelnd erfahren wird, prägt sich tief und nachhaltig ein. Mittels didaktischer Rollenbelegung wird interaktives Modellieren möglich. Das hat seine Folgen: Spielfreude im Unterrichtsraum, erlebtes Verständnis, Einbezug aller Schüler. Nonverbale Kommunikationssysteme geben dem Lehrer ein Feedback über deren Verständnis. Im Workshop werden am Beispiel eines interaktiven Planetariums exemplarisch ein handlungs- und erlebnisbasierter Unterricht und Aufstellungsarbeit zu Sachthemen aufgezeigt.
„Nicht nur eine höhere Motivation war erkennbar, sondern auch die Informationsaufnahme war merklich höher … ich glaube wirklich, dass sie es besser verstanden haben.“

Hier geht es zur Landesverbandstagung 2018 Stuttgart.

Bruchrechnen als Abenteuer - gehirngerechtes Lernen
10. und 11. Nov. 2018, 9:30 Uhr bis 17:00 Uhr
Technorama Winterthur

Bruchrechnen gilt in der Mathematikdidaktik als eines der am schwierigsten zu unterrichtenden Themen. Eingeführt wird es bereits im zweiten Zyklus, aber noch auf der Gymnasialstufe kämpfen die Schülerinnen und Schüler damit in der Algebra. Tatsächlich lässt sich die Bruchrechnung mit Ketten und Zahnrädern (Fischertechnik) nachhaltig veranschaulichen («be-greifen» lassen) und kompetenzorientiert vermitteln.

Ausführliche Kursbeschreibung und Anmeldung der Seite des Technoramas.


Teilnahmegebühr CHF 250 (inkl. Zahnräder- und Kettensatz CHF 50.

Literatur
(Fachlich) Martin Kramer: Bruchrechnen als Abenteuer, Klett Kallmeyer, Seelze, 2018
(Haltung) Martin Kramer: Unterricht ist Kommunikation. Der Schüler entscheidet, was gelehrt wurde, Schneider Verlag Hohengehren, 2017

Mathematik als Abenteuer
Erleben wird zur Grundlage des Unterrichtens
Samstag, 19. Januar 2019, 8.30 Uhr bis 16.00 Uhr
Schulzentrum Mühleholz II, Vaduz

Wissen wächst. Die Lehrperson ist nicht dazu da, den Stoff zu vermitteln; seine Aufgabe besteht vielmehr darin, zwischen Lernenden und Wissen zu vermitteln.
Der ganztägige Workshop ermöglicht einen Zugang zu einem systemischen Denken und Handeln im Unterricht anhand ausgewählter konkreter Beispiele aus "Mathematik als Abenteuer". Im fachlichen Zentrum steht die Arithmetik: Lösen von Gleichungen und Gleichungssystemen, Aufbau unseres Zahlensystems, exponentielles Wachstum, Vektoren. In erster Linie geht es um das "Wie" und weniger um das "Was". Spielfreude und die Gesundheit der Lehrperson sind zwei Folgen des kompetenzorientierten Ansatzes.
Ein mehrtägiger Folgekurs zu den Themen der Analysis, der Wahrscheinlichkeitsrechnung und Geometrie wäre denkbar.

Ab dem 23. Mai 18 können Sie sich hier anmelden. Anmeldeschluss ist der 30. Sept. 18. Lehrpersonen im liechtensteinischen Schuldienst haben Vorrang. Bei freien Plätzen werden sehr gerne externe Personen in den Kurs aufgenommen.


Teilnahmegebühr CHF 130

Literatur
Martin Kramer: Mathematik als Abenteuer Bd. I - III, Klett Kallmeyer, Seelze, 2018
Martin Kramer: Unterricht ist Kommunikation. Der Schüler entscheidet, was gelehrt wurde, Schneider Verlag Hohengehren, 2017

MNU Bundeskongress 2019
21. - 25. März 2019, Universität Hannover

Vortrag
Unterricht ist Kommunikation. Der Schüler entscheidet, was gelehrt wurde.

„Wie kommt Wissen in unser Gehirn?“ Eine zentrale Frage, möchte man meinen, vor allem, wenn man als Lehrer Schülern etwas beibringen möchte. Und doch erweist sich die naheliegende Frage (zunächst) als wenig hilfreich. In einem konstruktivistischen Sinne lautet die passende Fragestellung: „Wie entsteht Wissen in unserem Gehirn?“
An die Stelle des Trichters rückt die Lernumgebung, an die Stelle eines abbildenden Lernverständnisses das Erleben, welches zur Grundlage des Unterrichtens wird. Die Form, die Ästhetik rückt in den Vordergrund. Das „Was“ wächst mit dem „Wie“. Unterricht „funktioniert“ nicht, Unterricht geschieht. Unterricht ist Kommunikation und kein Programm. Unterricht ist ein Abenteuer.

Workshop
Mathematik als Abenteuer: Das brauche ich nicht zu lernen. Das habe ich erlebt.

Unterricht ist kein „Machwerk“ des Lehrers sondern geschieht. Der Lehrer wird zum Spielleiter, er gestaltet die Kommunikation. Am Beispiel von Gleichungen wird in eine systemisch-konstruktivistische Sichtweise interaktiv eingeführt. Es sind die kleinen, auf den ersten Blick unscheinbaren Dinge, die über Spielfreude, Verständnis und Unterrichtsqualität entscheiden. Ganz ohne Technik wird ein moderner systemisch-konstruktivistischer Unterricht am Beispiel der Gleichungen erlebt. Die Teilnehmer schlüpfen dabei in unterschiedliche Rollen: Jeder wird zum Prüfer, zum Prüfling und zum Teilnehmer einer Prüfungskommission. Eine innere Binnendifferenzierung wird durch Aufstellungsarbeit erreicht.

Hier geht es zur Seite des MNU Bundeskongress 2019.