Workshops/Termine

Abenteuer erleben

Eine handlungs- und erlebnisorientierte Didaktik findet in keinem Buch statt: Sie wird erlebt. Die Workshops, Seminare, interaktive Vorträge und Fortbildungen richten sich an Lehrer, Pädagogen und Didaktiker, die das Abenteuer für sich und ihre Lernenden suchen.

Theatrales Arbeiten in fachlichen Kontexten
BAG-TIS- Bundestagung am 23.-24.11.2018 in Salzburg, Heffterhof

Workshop I


Workshop II

Vortrag: "Das brauche ich nicht zu lernen. Das habe ich erlebt."

Man kann einem Lernenden nichts bei-bringen. Für einen Trichter fehlt die Schnittstelle. Wer zweifelt kann gerne nachschauen, ob er einen direkten Zugang zu den grauen Zellen findet. Der Schüler selbst entscheidet, was gelehrt wurde!

An die Stelle des Trichters rückt die Lernumgebung, an die Stelle eines abbildenden Lernverständnisses das Erleben, welches zur Grundlage des Unterrichtens wird. Die Form, die Ästhetik rückt in den Vordergrund. Das „Was“ wächst mit dem „Wie“. Unterricht „funktioniert“ nicht, Unterricht geschieht. Spielfreude, Anschaulichkeit und Nachhaltigkeit sind die Folgen theatraler Methoden. Unterricht ist Kommunikation und kein Programm. Unterricht ist ein Abenteuer.

Workshop I: Algebra als Abenteuer: Gleichungen interaktiv erfahren

Unterricht ist kein „Machwerk“ des Lehrers sondern geschieht. Der Lehrer wird zum Spielleiter, er gestaltet die Kommunikation. Am Beispiel von linearen Gleichungen wird in eine systemisch-konstruktivistische Sichtweise interaktiv eingeführt. Eine innere Binnendifferenzierung wird durch Aufstellungsarbeit erreicht.

Workshop II: Mathematik als Abenteuer: Unser Zahlensystem und exponentielles Wachstum

Eine interaktive Reise in die Welt der Zahlen. Unser Stellenwertsystem wird zum Spielfeld, zur Bühne der Erkenntnis. Körperlich wird gezählt, addiert und Überträge verrechnet. Die Teilnehmer erfahren interaktiv, dass unser Zahlensystem eines der besten überhaupt ist und auf einem exponentiellen Wachstum basiert. Im Workshop wird das Spiel sehr ernst genommen. Es ist keine Ausschmückung, sondern der Kern des Lehrens und Lernens. Der Lehrer wird zum Spielleiter, die Schüler zu Schauspielern.

Anmeldung zur Fachtagung: Ingrid.Krottendorfer@ph-noe.ac.at

Mathematik als Abenteuer
Erleben wird zur Grundlage des Unterrichtens
Samstag, 19. Januar 2019, 8.30 Uhr bis 16.00 Uhr
Schulzentrum Mühleholz II, Vaduz

Wissen wächst. Die Lehrperson ist nicht dazu da, den Stoff zu vermitteln; seine Aufgabe besteht vielmehr darin, zwischen Lernenden und Wissen zu vermitteln.
Der ganztägige Workshop ermöglicht einen Zugang zu einem systemischen Denken und Handeln im Unterricht anhand ausgewählter konkreter Beispiele aus "Mathematik als Abenteuer". Im fachlichen Zentrum steht die Arithmetik: Lösen von Gleichungen und Gleichungssystemen, Aufbau unseres Zahlensystems, exponentielles Wachstum, Vektoren. In erster Linie geht es um das "Wie" und weniger um das "Was". Spielfreude und die Gesundheit der Lehrperson sind zwei Folgen des kompetenzorientierten Ansatzes.
Ein mehrtägiger Folgekurs zu den Themen der Analysis, der Wahrscheinlichkeitsrechnung und Geometrie wäre denkbar.

Ab dem 23. Mai 18 können Sie sich hier anmelden. Anmeldeschluss ist der 30. Sept. 18. Lehrpersonen im liechtensteinischen Schuldienst haben Vorrang. Bei freien Plätzen werden sehr gerne externe Personen in den Kurs aufgenommen.


Teilnahmegebühr CHF 130

Literatur
Martin Kramer: Mathematik als Abenteuer Bd. I - III, Klett Kallmeyer, Seelze, 2018
Martin Kramer: Unterricht ist Kommunikation. Der Schüler entscheidet, was gelehrt wurde, Schneider Verlag Hohengehren, 2017

MNU Bundeskongress 2019
21. - 25. März 2019, Universität Hannover

Vortrag
Unterricht ist Kommunikation. Der Schüler entscheidet, was gelehrt wurde.

„Wie kommt Wissen in unser Gehirn?“ Eine zentrale Frage, möchte man meinen, vor allem, wenn man als Lehrer Schülern etwas beibringen möchte. Und doch erweist sich die naheliegende Frage (zunächst) als wenig hilfreich. In einem konstruktivistischen Sinne lautet die passende Fragestellung: „Wie entsteht Wissen in unserem Gehirn?“
An die Stelle des Trichters rückt die Lernumgebung, an die Stelle eines abbildenden Lernverständnisses das Erleben, welches zur Grundlage des Unterrichtens wird. Die Form, die Ästhetik rückt in den Vordergrund. Das „Was“ wächst mit dem „Wie“. Unterricht „funktioniert“ nicht, Unterricht geschieht. Unterricht ist Kommunikation und kein Programm. Unterricht ist ein Abenteuer.

Workshop
Mathematik als Abenteuer: Das brauche ich nicht zu lernen. Das habe ich erlebt.

Unterricht ist kein „Machwerk“ des Lehrers sondern geschieht. Der Lehrer wird zum Spielleiter, er gestaltet die Kommunikation. Am Beispiel von Gleichungen wird in eine systemisch-konstruktivistische Sichtweise interaktiv eingeführt. Es sind die kleinen, auf den ersten Blick unscheinbaren Dinge, die über Spielfreude, Verständnis und Unterrichtsqualität entscheiden. Ganz ohne Technik wird ein moderner systemisch-konstruktivistischer Unterricht am Beispiel der Gleichungen erlebt. Die Teilnehmer schlüpfen dabei in unterschiedliche Rollen: Jeder wird zum Prüfer, zum Prüfling und zum Teilnehmer einer Prüfungskommission. Eine innere Binnendifferenzierung wird durch Aufstellungsarbeit erreicht.

Hier geht es zur Seite des MNU Bundeskongress 2019.